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POLAREXPEDITION IM TIERPARK HAGENBECK

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AUF NACh HAGENBECK

Die neue Eismeer-Anlage wurde im Tierpark Hagenbeck bereits 2012 eröffnet. Da sich ein Zoo-Besuch bei meiner letzten Hamburg Reise nicht ausgegangen war, holte ich dies im Rahmen einer beruflichen Reise 2016 nach. Für den Flug musste minimalistisch gepackt werden, weswegen ich mich für meine geliebte und platzsparende 85er-Festbrennweite entschied. Für Weitwinkel Aufnahmen musste mein Mobiltelefon ausreichen.

FAKTEN

Der Tiergarten erstreckt sich auf einer Fläche von rund 22ha und hält insgesamt ca. 210 Arten.

Eröffnet wurde der Zoo 1907 und gilt als erster gitterfreier Zoo Europas. Der Ticketpreis liegt bei EUR 20,00 für den Zoo, und bei EUR 30,00 für die Kombikarte mit Tropenhaus. Kinder bezahlen ab dem 4. Jahr einen ermäßigten Preis. Verglichen mit den mir bekannten Zoos, kann man Hagenbeck durchaus als teures Pflaster bezeichnen.


LANGE RÜSSEL

Zu Beginn der Tour, schaute ich bei alten Bekannten vorbei: Den asiatischen Elefanten. Aus Kindheitstagen war mir die Elefanten-Fütterung in Erinnerung geblieben, die durch BesucherInnen durchgeführt werden kann. Es war also wenig verwunderlich, als ein Elefantenspalier hinter der Gehege-Begrenzung die Rüssel den Besuchern entgegenstreckte um an die köstlichen Karotten und Äpfel zu gelangen.

DURCH DEN ZOO

 Blick auf die afrikanische Steppe; im Hintergrund die eindrucksvolle Gebirgsanlage

Blick auf die afrikanische Steppe; im Hintergrund die eindrucksvolle Gebirgsanlage

Der Zoo Hamburg ist für FotografInnen besonders geeignet, da man weder durch Zäune noch durch Glasscheiben hindurch fotografieren muss. Aufgrund des gitterlosen Konzepts hat man freie Sicht auf die Tiere.

Besonders beeindruckend war für mich das neue Orang-Utan Gehege. In der 2004 errichteten Kuppel kann man die Menschenaffen in aller Ruhe beobachten.

DAS EISMEER

 Die Eismeer Anlage

Die Eismeer Anlage

Über dem östlichen Teil des Tierpark Hagenbeck liegt ein schwerer, und für mich herrlicher, Geruch nach Meer und Fisch. Die 2012 neu eröffnete Eismeer Anlage beherbergt pazifische Walrösser, Eisbären und Robben. Man kann die Tiere nicht nur von außen - also über der Wasseroberfläche - beobachten, sondern man kann die Anlage auch begehen. Panoramascheiben ermöglichen so den Unterwasserblick in die Gehege.

DAS TROPEN-AQUARIUM

 Das “begehbare” Nilkrokodil-Gehege

Das “begehbare” Nilkrokodil-Gehege

Das Tropen-Aquarium liegt außerhalb des Tierparks. Um EUR 14,00 kann man hier eintreten, sofern man nicht die, zu Beginn erwähnte, Kombikarte à EUR 30,00 nutzt.

Was mich in’s Tropen-Aquarium gelockt hat, war die Tatsache, dass der Tierpark Hagenbeck Krokodile hält - und zwar Nilkrokodile. Sie sind mit einer Länge von 3-4 Metern die größten Krokodile Afrikas und werden weltweit nur noch vom, in Asien und Nordaustralien ansässigen, Leistenkrokodil (Länge 4,6 bis 5,2 Meter) überragt.

Betritt man das Tropen-Aquarium wird man von Kattas empfangen. Die Lemuren können sich im Raum frei bewegen und können somit wunderbar fotografiert werden.

Der Weg durch das Tropen-Aquarium ist ausgeklügelt angelegt. So hat man erst Einblick in den Terrarien Bereich der Schlangen und Echsen beherbert. Bevor es dann nach oben geht, kann man einen Unterwasserblick in das Nilkrokodil-Becken werfen. Die Treppe nach oben führt in einen Holzbau der direkt über den Nilkrokodilen thront.  Während man also auf den Holzdielen steht, ziehen unten die Krokodile ihre Runden. Da wird einem leicht mulmig in der Magengegend….

Anschließend kommt man in den Aquarium Bereich. Neben einem großen Panorama-Aquarium mit kleineren Haien gibt es auch verschiedene kleinere Becken.

Mein Besuch fand an einem Herbstwochenende statt, die Besucher haben sich gut verlaufen. Man konnte in Ruhe alle Gehege in erster Reihe einsehen. Geschoben und geschubst wurde man nicht. 

Der Tierpark Hagenbeck ist auch trotz der verhältnismäßig hohen Eintrittspreise auf jeden Fall einen Besuch wert.

Herzliche Grüße, Christoph